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Sorrento

Sorrento, auf dunklen vulkanischen Felsen von den Phöniziern im 7.Jahrhundert vor Christi gegründet.
Zur rechten Seite die Stadt Pompeii. Links die wunderschöne Insel Capri
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Sorrento

                                                                                                 

Heute wollen wir auch die Stadt Sorrento besuchen. 16.10.15_Sorrento_Alois-Steiner.deMit dem Frühstück im Hotel hielten wir uns nicht lange auf.

Mit dem ersten Shuttlebus ging es die Serpentinen runter nach Amalfi. An die Busfahrt haben wir uns schnell gewöhnt. Vor jeder Kurve wird gehupt, mal muss der ein oder andere zurücksetzen, was uns die ersten Male den Angstschweiß auf die Stirn trieb.Am Anleger kauften wir uns due Biglietti und kurze Zeit später saßen wir gemütlich an Deck, und ließen die Küste an uns vorbeiziehen.
16.10.15_Sorrento_Alois-Steiner.deNatürlich wussten wir nicht, welche Route das Schiff nach Sorrento fahren wird.Etwas erstaunt waren wir doch, als wir uns Positano näherten und der Kapitän keine Anstalten machte, das Ruder noch im letzten Augenblick rum zu reißen.
Positano oder besser gesagt, die ganze Amalfiküste sieht vom Wasser besonders reizvoll aus.16.10.15_Sorrento_Alois-Steiner.de

Man hört keinen Straßenlärm, obwohl es eigentlich unvorstellbar ist, eine italienische Stadt ohne den quirligen Verkehr.
Mit hochgefahrenem Bug wurde das Schiff zum Anleger manövrierte. Ob unter den vielen Fahrgästen auch Italiener waren, ließ sich schlecht sagen. Auf jeden Fall, und das das war unübersehbar, kamen die meisten Gäste aus dem asiatischen Raum.
Einige Minuten später drehte das Schiff, und es ging wieder raus aufs Tyrrhenische Meer.


Zur rechten Seite die letzte Spitze der sorrentinischen Halbinsel, vor uns der mächtige Vesuv und zu seinen Füße Neapel.
An der linken Seite näherte sich eine größere Insel. Es war Capri und wir steuerten gerade drauf zu.
Was ist das doch heute für ein herrlicher Tag. Capri hatten wir schon abgeschrieben, und jetzt liegt sie vor uns.16.10.15_Sorrento_Alois-Steiner.de
Das ist eben der Vorteil dabei, wenn man die fremde Sprache nicht beherrscht, und darin sind wir ein eingespieltes Team. Man erlebt laufend Überraschungen.
Von Bord konnten wir nicht gehen, das wollten wir auch nicht, aber was wir vom Schiff aus sahen, befriedigte unsere Neugier in jeder Hinsicht. Unser Schiff leerte sich, es war ein Bild für Götter. Es waren Koreaner die von Bord gingen.
In der einen Hand weit weggestreckt den ausgefahrenen selfie stick, in der anderen einen riesigen Sonnenschirm.
Es stiegen auch einige Gäste zu. Man hatte den Eindruck, als ob der Käpt'n jeden persönlich Zuhause anrufen würde und sie zu fragen ob sie nicht Lust hätten nach Sorrento zu fahren. Es plätscherte eine ganze Weile vor sich hin. Jedesmal wenn man dachte jetzt geht es endlich los, dann kam wieder Einer gemächlichen Schrittes den Kai entlang geschlendert, als ob er einen Schaufensterbummel machen würde.

Der letzte Gast wurde vom Hafenmeister persönlich begleitet. Die beiden kannten sich wohl schon ziemlich lang. Zwischendurch blieben sie wieder stehen, lachten sich gegenseitig den Arsch ab und klopften sich dabei zustimmend auf die Schultern. Es sind eben Italiener, man kann sie nur bewundern.

Die beiden Festmacher saßen auf ihren Pollern, der eine telefonierte, während der andere sich mit amüsierte. Diese Gelassenheit ist zum Glück auch ansteckend, aber leider verliert man sie wieder viel zu schnell.
Je wurde ich aus meinen Träumen gerissen als die Dieselmotoren das Schiff vibrieren ließen. Es geht doch weiter, schade.Es dauerte keine weitere halbe Stunde, da machten wir im Hafen von Sorrento fest. Vor uns eine hohe Wand mit dunklen Felsen oben die bunten Häuser und Hotels.
Es führte nur eine Straße nach oben ins Zentrum, die Via Luigi de Maio. 16.10.15_Sorrento_Alois-Steiner.de

Und wieder die Treppen.
Je höher wir kamen, desto wundervoller wurde die Aussicht. Der Vesuv und Neapel war zum Greifen nah.
Auch Pompeji und Capri drängten sich ins ohnehin schon fast kitschige Panorama.
Sorrento ist anders, es hat das beschauliche Flair von Positano,aber man spürt auch das Temperament von Neapel.

Wir schlenderten durch die Anlagen der Villa Communale, besuchten das Convento di san Francesco und bummelten kreuz und quer durch die Stadt. Immer wieder das faszinierende Panorama vor uns. Wir bekamen Appetit auf einen Cappuccino.

An der Piazza Torquato Tasso fanden wir ein Café mit dem gewünschten Rundumblick.16.10.15_Sorrento_Alois-Steiner.de
Um den bisherigen Tagesverlauf gebührend abzurunden, bestellten wir uns auch noch eine große Portion Eis mit einem eisgekühlten Glas Prosecco. Zum Laufen hatten wir keine allzugroße Meinung mehr. Aber um von der Stadt noch mehr zu sehen, setzten wir uns in die Bimmelbahn. Damit konnten wir noch einiges von Sorrento zu Gesicht bekommen.
Über einen Ohrstöpsel bekamen wir die nötigen Informationen von dem Gesehenen. Ein ereignisreicher Tag ging zur Neige,
der mit einer 90 minütigen Busfahrt seinen unvergesslichen Ausklang fand.

 

  • Im Hafen von Sorrento
    Im Hafen von Sorrento
  • Die Ansicht auf die Stadt
    Die Ansicht auf die Stadt
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  • Blick auf den Vesuv
    Blick auf den Vesuv
  • Pompeii liegt ihm zu Füßen
    Pompeii liegt ihm zu Füßen
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  • Der Heilige Franziskus
    Der Heilige Franziskus
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Kommentar zu Sorrento

Kommentar von _Maria Kohl am 22.12.2015; 20:21:55 Uhr

Sehr interessant zu lesen (wie alle bisherigen Berichte) . Man fühlt sich mit den wunderschönen Fotos wie auf diese schöne Reise mitgenommen.

Kommentar zu Sorrento?

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