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Positano

 

Um das raus zu bekommen, mieteten wir uns einen Motorroller mit 125 ccm.

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Die nette Signorina an der Rezeption telefonierte mit einem Vermieter und am nächsten  Morgen stand das Vehikel vor unserem Hotel.
Lucca erklärte die wichtigsten Funktionen, und zeigte mir dabei auch, wo die Helme verstaut waren. Er riet mir, zum Eingewöhnen einige Kilometer, ohne Beifahrer zu probieren.

Ich sagte eben meiner Frau Bescheid und nichts wie raus. Lucca hatte sich zwischenzeitlich verabschiedet und wünschte uns alles Gute. Nun stand ich vor dem Roller. Hmmmh, was hatte mir Lucca alles erzählt, welcher Schlüssel passt wohin?
Egal, ich quetschte mir den passenden Helm überm Kopf und versuchte die Lenkersperre zu entriegeln. Verdammt, jeder Schlüssel passte rein, nur keiner gab den Lenker frei.
Ein Hotelmitarbeiter verriet mir den überaus komplizierten Trick. Man musste dafür nur den passenden Schlüssel in das Zündschloss, und nicht in das darunterliegende Handschuhfach stecken.

Na gut, das kann ich mir merken. Jetzt aber nichts wie los. Zuerst verhalten zaghaft, doch schon nach kurzer Zeit kachelte ich richtig los. Das Teil flog ab wie Schmitz Katze, die 11KW unterm Arsch erfreuten sich ungezügelter Bewegungsfreiheit.

 

In_Positano_Alois-Steiner.deDa wird sich aber Helga freuen. Sie war eher skeptisch bis ängstliche. Ich versprach hoch und heilig „normal" zu fahren.
Wir machten uns sogleich auf dem Weg nach Positano. Es dauerte nicht lange da konnte uns kein Auto mehr überholen und die Kurven machten auch schon Spaß.

Nach einer guten Stunde und von einigen Fotostopps unterwegs unterbrochen, erreichten wir Positano.
Wir beschlossen dass wir an der Via Guglielmo Marconi unser Gefährt abstellen.            
Es machte wenig Sinn, runter in die Stadt zu fahren, wo die Parkmöglichkeiten doch ziemlich eingeschränkt sein sollten.


Helga hatte extreme Probleme nach dem langen Ritt geschmeidig sich vom Sattel zu lösen. Amalfiküste_Positano_Alois-Steiner.de
Ein hilfsbereiter Taxifahrer half ihr dabei. Nachdem wir unsere Helme verstaut und das Moped abgeschlossen hatten, gingen wir die Viale Pasitea bis zur Treppe runter.Uns war von Anfang an klar, dass wir nur zwei Möglichkeiten hatten. Entweder die ganze Strecke auf der Straße bis nach unten, oder die Treppen. Wir nahmen die Treppen. Anfangs fanden wir es noch interessant, die schmale Treppe, der stete Blick aufs Meer. Wir stellten aber bald fest, dass es nicht so lustig war auf Dauer.
Wir überquerten zig Mal die Viale Pasitea. Entdeckten dabei schöne Restaurants wie das Hotel Villa Franca oder das Ristorante da Vincenzo, nur um einige zu nennen.
Als wir die Via Trara Genoino runter stolperten sahen wir endlich auf einen kleinen Platz mit Boutiquen und Marktständen. Wir sind angekommen, Gott sei Dank.


Nach einer kurzen Entwöhnungsphase waren wir auch wieder in der Lage geradeaus zu gehen, ohne dass ein Bein versuchte tiefer zu treten.

In_Positano_Alois-Steiner.deEs war nicht sonderlich schwer, ein gemütliches Plätzchen zu finden, wo man ein kühlesIn_Positano_Alois-Steiner.de Glas Prosecco und ein Eis genießen konnte. Um draußen zu sitzen, dafür war es uns einfach zu heiß. Nach dieser inneren Erfrischung suchten wir uns einen Platz, wo wir auch etwas für unsere geschundenen Füße tun konnten.


Die Idee war schnell geboren, die Füße müssen ins Wasser.
Wir schlenderten auf der Fressmeile der Via Marina Grande entlang, und suchten einen Weg um die Felsen zu überwinden, die den Abschluss des Strandes ankündigten.
Hier fanden wir einen idealen Platz für das sogenannte Wassertreten nach Kneipp.
Die kleine Bucht war von glattgewaschenen Felsen umgeben. Statt Sand bestand der Boden aus kleinen runden Steinen.


Es war ein tolles Gefühl. Bis zu den Knöcheln versunken, stampften wir entlang, die runden Steinen massierten die Füße, die immer wieder vom Meerwasser umspült wurden. Der olle Kneipp wusste schon, was gut ist.
An diese Massage wurden wir immer wieder erinnert. Selbst als wir den Rückweg diesmal an der Straße zurückgingen, hatten wir das Gefühl zu schweben.


Im Caffè Positano an der Viale Pasitea gönnten wir uns noch mal eine Pause.
Neben dem unbeschreiblichen Panorama, das wir standesgemäß mit einem Cappuccino genießen durften, erfreuten wir uns auch über diesen einmalig herrlichen Tag, den wir bei einem zweiten Glas Prosecco noch mal Revue passieren ließen.

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