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Einmal nach Amalfi

Schon immer träumten wir davon, einmal an di20.10.15_Bremen_Neapel_Alois-Steinere italienische
Traumküste zu fahren.
Über Lufthansa Holidays buchten wir eine Woche Amalfi.
Der Flug ging von Bremen über München, nach Neapel.
Der kurze Zwischenstopp in München reichte gerade dafür aus, in die nächste Maschine nach Neapel
zu gelangen.
In Neapel sollten wir von einem Fahrer empfangen werden, der uns anschließend nach Amalfi bringen sollte. Alle wurden abgeholt, nur wir beide nicht.
Kennt ihr das Gefühl, ihr steht am Band und wartet vergeblich auf eure Koffer. Die Augen sind nur noch auf den schwarzen Plastikvorhang gerichtet. Kein Passagier mehr zu sehen, und dann nur noch Totenstille und das war's. So erging es uns, wie bestelt und nicht abgeholt.


Na gut, dachte21.10.15_Amalfi_Alois-Steiner.den wir uns, dann werden wir uns mal durchfragen, wo denn unser Fahrer abgeblieben ist.
Die schwarzhaarige Signorina am Infostand wartete anscheinend schon darauf, um unsere fragenden Gesichter zu entspannen. "Eugenio kommen in einer Stunde, ciao". Dann packte sie ihre Sachen zusammen und rauschte ab.

Unser Fahrer kam dann tatsächlich zu der angegebenen Zeit.
Die Fahrt mit ihm war ein echtes Erlebnis. Nach ca. anderthalb Stunden erreichten wir unser Hotel.
Traumhafte Lage, ca. 200m oberhalb von Amalfi, mit unverbautem Panoramablick auf die Küste. Mittlerweile war es auch schon dunkel geworden.

20.10.15_Excelsior_Grand_Hotel_Amalfi_Alois-Steiner.deDas Personal hervorragend geschult, nett und zuvorkommend.


Der erste Weg führte uns am nächsten Morgen zum Balkon. Es bot sich ein sagenhafter Ausblick.
Links unten in einer Bucht, Amalfi mit ihren Häusern, die sich wie Dominosteine, dicht an dicht gereiht an die Felswände schmiegten.

An den Bootsstegen herrschte schon reges Treiben. Ausflugsschiffe verließen den Hafen im Viertelstundentakt entweder nach Salerno, oder rechts nach Positano, Capri und Sorrento.
Unser Frühstück genossen wir auf der langen Terrasse und genossen dabei die wärmenden Sonnenstrahlen.
Einen Plan für den heutigen Tag hatten wir nicht. Mit dem hoteleigenen Shuttlebus fuhren wir anschließend runter nach Amalfi. Wir bekamen ein leicht mulmiges Gefühl als sich der Bus um die engen Kurven schlängelte, und dabei jedes Mal den Entgegenkommenden mit hupen auf sich aufmerksam machte.

Es war schon erstaunlich, mit welcher Gelassenheit die Verkehrsteilnehmer reagierten, wenn sie ihr Fahrzeug zurücksetzen mussten, damit der Bus vorbeikommen konnte.
Amalfi hat etwas mehr als 5000 Einwohner.

Wir überquerten den Piazza Flavio Gioia und tauchten ein in einer Woge von Touristen. Der Platz am Dom war einer der touristischen Hotspots. Die Via Lorenzo D' Amalfi und die weiterführende Via Pietro Capuano besteht aus kleinen niedlichen Läden Bars, Boutiquen, Eisdielen und Ateliers. Zu beiden Seiten führten kleine Gässchen mit schmalen steilen Treppen nach oben, die zu den dahinterliegenden Häusern. Durch die Menschenmassen schlängelten sich die Roller. Autos schoben die Touristen geduldig vor sich her, bis der Strom sie irgendwann ausspuckte.
An der Caffetteria "La Dolce Vita" nahmen wir Platz und beobachteten bei einem Cappuccino und einem Glas Prosecco, die sich Auf und Ab bewegenden Nationen.
Wir beschlossen, dass wir uns noch am Anleger umschauen, wann und wohin die Boote fahren. Eine Bootstour wollen wir die nächsten Tage auf jeden Fall unternehmen.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Cita-Bus für 1,20 € wieder nach oben zu unserem Hotel.

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Kommentar zu Einmal nach Amalfi

Kommentar von _Martin Bühler am 24.10.2015; 14:00:49 Uhr

Toller Beitrag mein lieber Luis.Großartig.

Kommentar zu Einmal nach Amalfi?

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